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Spannende Rennen des Baden Württemberg Kart-Cups in Urloffen






Auf der Rennstrecke von Urloffen fand am vergangenen Sonntag, den 11. Mai 2014, die zweite Veranstaltung des ACV Baden-Württemberg Kart-Cup statt. Bei kühlen Temperaturen fanden Rennen in sieben verschiedenen Klassen statt und trotz einer überschaubaren Teilnehmerzahl boten die Fahrerinnen und Fahrer schönen Kartsport auf dem 850 Meter langen Ortenauring.

Nach dem ersten Saisonrennen in Liedolsheim reiste der Tross des ACV Baden-Württemberg Kart-Cup am vergangenen Wochenende zum zweiten Saisonrennen nach Urloffen. Auf der renovierten Strecke im Ortenaukreis erlebten die Pilotinnen und Piloten tolle Rennen mit strahlenden Siegern. Ausgeschrieben waren die Klassen Bambini, ROTAX Micro, ROTAX Junioren, ROTAX Senioren, ROTAX DD2, X30 Senioren, Swissauto 250 und KZ2.

ROTAX Micro und Bambini teilen sich die Rennen

In beiden Klassen entbrannte je ein Duell um den Tagessieg. Die Namensvetter Finn Albig (Backnang) und Finn Gehrsitz (Steinenbrunn / RMSV Urloffen) sicherten sich jeweils in der Bambini- und ROTAX Micro-Klasse die Pole-Position. Diese Reihenfolge behielten die Kontrahenten auch im ersten Wertungslauf bei. Albig fuhr dabei die schnellste Rennrunde. Auch im Final-Lauf führte kein Weg an Finn und Finn vorbei. Albig gewann die Bambini-Klasse vor Jan Knecht (Reilingen / Solgat Motorsport) und Gehrsitz siegte bei den jüngsten ROTAX-Piloten. Hinter ihm sortierte sich Mika Kulik (Endingen / RMSV Urloffen) auf dem zweiten Podiumsplatz ein. Im Finale schaffte es Gehrsitz noch die schnellste Rennrunde zu fahren.

Tageswertung Bambini
1. Finn Albig
2. Jan Knecht

Tageswertung ROTAX Micro
1. Finn Gehrsitz
2. Mika Kulik

Lukas Fester siegreich bei den ROTAX Junioren

Mit deutlichem Vorsprung raste Lukas Fester (Frankfurt am Main / MT Motorsport) bei den ROTAX Junioren zum Sieg. Nach der Pole-Position im Zeittraining schaffte es Fester neben dem Sieg im Pre-Finale auch das Finale zu gewinnen. Mit fast sechs Sekunden Vorsprung kam Fester vor Yannick Krücken (Wörth am Rhein / Kartsport Klimm) ins Ziel.

Tageswertung ROTAX Junioren
1. Lukas Fester
2. Yannick Krücken

Nick Wüstenhagen dominiert die ROTAX Senioren

Vom Zeittraining bis zum Finale führte kein Weg an Nick Wüstenhagen (Bruchköbel / Nees Racing) vorbei. Der Bruchköbeler fuhr fast immer eine um sechs Zehntelsekunden schnellere Rundenzeit als seine Verfolger. Dies bescherte Wüstenhagen Startplatz eins sowie zwei Laufsiege und damit auch den Tagessieg. Hinter Wüstenhagen kämpften Steffen Ebrecht (Frankenthal / Kartsport Klimm), Nico Däschle (Efringen-Kirchen / MSC Rebland-Hertingen) und Andreas Miler (Achern / RMSV Urloffen) um die Platzierungen. Während man im Pre-Finale noch die Reihenfolge Ebrecht, Däschle, Miler beibehielt, ging es im Finale noch einmal heiß her. Däschle und Miler duellierten sich um den dritten Podestplatz. Am Ende saß Miler am längeren Hebel und kam auf Rang drei ins Ziel.

Die Klasse der X30 Senioren war durch einen Einzelkämpfer besetzt. Damit stand für Kevin Burger (Am Hammersbach / RMSV Urloffen) bereits zum Tagesbeginn fest, dass er die Veranstaltung als Sieger verlassen würde.

Tageswertung Senioren
1. Nick Wüstenhagen
2. Steffen Ebrecht
3. Andreas Miler
4. Nico Däschle
5. Sven Tack

ROTAX DD2: Philipp Weber fährt zum Sieg

In der Klasse der leistungsstärksten Rotax Motoren dominierte zunächst Markus Fester (Frankfurt am Main) das Geschehen. Die schnellste Runde im Zeittraining und einen Sieg im Pre-Finale schrieb er auf sein Konto. Im Finale bewies hingegen Philipp Weber (Ebersbach-Roßwälden/Kartsport Klimm) Mut und startete mit Slick-Reifen. Die gewagte Entscheidung zahlte sich am Ende aus, auf abtrocknender Strecke zog er an die Spitze und siegte vor Michael Fester (Frankfurt am Main/MT Motorsport) und Mario Meißner (Ötigheim/Kartsport Klimm) auf den Rängen zwei und drei. Pre-Final-Sieger Markus Fester musste leider nach fünf Runden vorzeitig aufgeben.

Tageswertung ROTAX DD21. Philipp Weber
2. Michael Fester
3. Mario Meißner
4. Markus Fester

Spannende Rennen bei den Swissauto 250

In der Swissauto-Klasse durfte man spannende Rennen bestaunen. Gleich mehrere Fahrer malten sich Chancen auf den Tagessieg aus. Noah Herzig (Luterbach / Funracing-Shop.ch) nutzte im Zeittraining am besten seine Möglichkeiten und platzierte sein Kart auf der Pole-Position. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Piloten Kevin Hasler (Reidermoos / Funracing-Shop.ch) und Alessandro Felber (Rumisberg / KSS IM-Racing). Für das Pre-Finale wurden die Karten neu gemischt. Während Hasler auf Rang fünf zurückfiel, schafften Denis Molleyres (Montagny-La-Ville / DM Racing Team) und Simona Lekaj (Murgental) den Sprung auf die Ränge drei und vier. Im Finale sah man noch einmal viele Überholmanöver. Beim Fallen der schwarz-weiß-karierten Flagge sah Brian Prina (SUI-Schnottwil) diese als Erster. Hinter ihm folgten Timo Haug (Veringendorf) und Kevin Hasler.

Tageswertung Swiss 250
1. Brian Prino
2. Timo Haug
3. Kevin Hasler
4. Alesssandro Felber
5. Noah Herzig

Die Schaltkarts mit tollen Rennen

Die schnellste Runde im Zeittraining legte Sebastian Uber (Pforzheim / KKC-Racing) hin. Mit einer Zeit von rund 38,7 Sekunden sicherte sich Uber die Pole-Position. Platz zwei reservierte sich Marvin Langenbacher (Lahr / RMSV Urloffen) vor Axel Ausländer (Oberrothausen / ADAC Württemberg). Im Pre-Finale schaffte es Langenbacher an Uber vorbeizugehen und siegte. Axel Ausländer komplettierte die Top-Drei. Sebastian Uber gab sich aber mit dem zweiten Rang nicht zufrieden und attackierte im Finale noch einmal vehement. Am Ende gelang es ihm Langenbacher zu überholen und sich den Tagessieg unter die Nägel zu reißen. Zweiter wurde Langenbacher vor Ausländer.

Tageswertung KZ21. Sebastian Uber
2. Marvin Langenbacher
3. Axel Ausländer
4. Manfred Vogel
5. Nico Stagljar

Am letzten Mai-Wochenende findet der nächste Lauf zum ACV Baden-Württemberg Kart-Cup im Prokart Raceland in Wackersdorf statt. Dann wieder als Doppelveranstaltung mit dem ACV Rhein-Main Kart-Cup. Ungewöhnlicher weise finden die Finalrennen schon am Samstag, den 31. Mai 2014, statt. Am Donnerstag davor ist mit Christi-Himmelfahrt ein Feiertag.